Es gibt Nächte, da schau ich zu den Sternen und fühle mich wie ein schwebendes Korn in einem weiten leeren Raum gefüllt mit nichts. Und das was ich bin, was erkennt und was versteht, was spürt umhüllt mich, wie eine flammende Korona um einen schwarzen Stern.
Ich schau in das kalte Leer das es umgibt und jenes Nichts das um mich ist und spüre, dass es das Ein und das Selbe ist. Und im nächsten Moment, wo ich die himmelwärts gerichteten Augen öffne ist es fort. Meine Erinnerungen, mein Wissen, meine Erfahrung, Gedanken strömen in mich hinein, erfüllen mich mit einem grollenden, alles erwärmenden Beben und in einem Augenblick tauche ich in die Fluten des Lebens.
Höre dein Lachen, weil ich wieder was „Dummes“ zu den Sternen sag, halt deine Hand, wir gehen, welch wundervolle Nacht.
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