Was ist es,
das mich immer wieder
zu sich wiederholenden Handlungen führt,
was mich so nah dabei berührt,
mich verführt,
mich bindet
und meine Zeit verliert?
Einige nennen es Sucht, Hingabe, Begehren,
Freizeit, Aufgabe, Berufung,
andere machen es einfach.
Ich glaube ja,
es ist die erblühende Intensität
eines verlorenen Augenblicks,
die sich mit der Handlung verstrickt,
und schon bin ich gefangen,
will es wieder und wieder erleben,
wieder danach streben,
es ausreizen, festhalten, mich verlieren und doch festbeißen,
um gleiche Intensität zu schüren.
Aber was passiert?
Drehe ich mich nicht im Kreis?
Komme ich nicht mehr davon weg,
finde mich nur in diesem Sinn und Zweck.
Und alles nur
wegen eines längst verlorenen Augenblicks,
den ich wieder und wieder
erhaschen,
verfeinern,
perfektionieren,
ja extasieren will.
Was suche ich nur?
Und erschöpften Blickes
ruhe ich mich aus,
genieße die Erinnerung
an den gelebten Augenblick.
Levion